RAYYDAR'S RAIDERS - Panzer General Site. Reise nach Warschau RAYYDAR'S RAIDERS - Panzer General Site.

Der erste Teil eines informativen Reiseberichts unseres verdienten Mitglieds Winter aus Dresden,
der sich zu einem Besuch in Warschau und bei PG3-Kult-General 'Rommel' alias "Der polnische Erwin"
aufmachte und dabei u.a. interessante WK2-'Hardware'-Fotos schoss.

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Winter-Reise Nr. 1: Polen im September 2004 (Teil 1)

Warschau - Abflug ab Berlin Tegel mit Air Berlin. Für ca. 190,00 Euro ist man in 45 bis 50 Minuten in Warschau.
Hier findet Ihr eine Übersicht zum Thema Anflug aus Deutschland.

In Warschau selbst habe ich nur anderthalb Tage verbracht, kann also nur sehr kurze Eindrücke wiedergeben.
Warschau ist die Hauptstadt der Republik Polen und liegt an der Weichsel. Ausführliche Informationen und Daten zu Polen findet Ihr bei Wikipedia.

In Warschau leben ca. 2 Millionen Menschen. Warschaus Geschichte im WK2 ist so leidvoll wie das kaum einer anderen Metropole im Einzugsbereich des Krieges. Die Stadt wurde während und nach Niederschlagung des Warschauer Aufstandes im Herbst 1944 fast vollständig durch Wehrmacht und SS-Verbände zerstört. Unter anderem wurde hierbei der 42 cm-Mörser "Gamma" oder auch "Dicke Berta" (das letzte aus WK 1 verbliebene Gerät) zur Beschießung und fast 90%-igen Zerstörung der Stadt eingesetzt. Hintergrunddaten zum Thema findet Ihr beim Deutschen Historischen Museum und auf Panzer-Archiv.de.

Abb. oben: Warschau - Das Königliche Schloss im Herbst 2004 und im Herbst 1945

Die Leistungen, welche nach dem Krieg zur Rekonstruktion des historischen Stadtkerns vollbracht wurden, sind herrausragend.

Abb. oben: Warschau - historischer Stadtkern

Bei Reisen nach Warschau empfiehlt sich sicher der Besuch des Nationalmuseums. Leider war ich schlecht vorbereitet, d.h. es es war Montag und damit geschlossen. Hier findet Ihr eine Internetseite über polnische Museen im Allgemeinen.

Im Aussenbereich können jedoch folgende interessante und zum Teil recht seltene Stücke besichtigen werden:

Abb. oben: SU-76 und JS-2

Abb. oben: Stalinorgel und ein "Schlächter" IL2

Abb. oben: deutscher Schützenpanzer SdKfz. 251 und das polnische Gegenstück, der "KUBUS", ein improvisierter SPW aus der Zeit des Aufstandes

Abb. oben (v.l.n.r.): dt. Haubitzen 105mm leFH 18 und 150mm sFH 18, Mörser 210mm Mrs 18 und eine 300mm-Granate

Abb. oben: Panzerjäger 38t "Hetzer", auf Anforderungen Guderians entwickelte mobile 7,5 cm Pak,
4 Mann Besatzung, sehr klein, gute Straßeneigenschaften, basiert auf Fahrgestell Panzer 38(t),
Hersteller Skoda u. BMW.
Seltenes, originales Stück mit schwerem Hecktreffer (?).
Das Schicksal der Besatzung ist vorstellbar und möge allen eine Warnung sein.

Wird fortgesetzt ...

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